Radwege in Markgröningen auf dem Prüfstand

Am 25. Okotber 2019 veranstaltete der ADFC Markgröningen eine Radwegeradtour in Markgröningen, an der auch Mitglieder des NaNo aktiv dabei waren. Der Einladung waren ca. 30 Teilnehmer darunter Bürgermeister Rudolf Kürner, Stadtbaumeister Klaus Schütze sowie Vertreter des Gemeindesrates und weitere interessierte Bürger*innen gefolgt. Entlang der Radstrecke vom Wasserturm an der Unterriexinger Straße bis zum Bildungszentrum an der Schwieberdinger Straße wurden an mehreren Stationen Optimierungspotentiale für den Radverkehr in Markgröningen dargestellt und diskutiert. Am Ziel, dem Hans-Grüninger Gymansium, stellten Schulleiterin Frau Kirmse sowie Eltern- und Schülervertreter die Ergebnisse einer Befragung zu den Schulwegen der Schüler*innen vor. Zum Abschluss der Aktion war noch Gelegenheit im Kaffee Klecks aus den gewonnenen Erkenntnissen erste konkrete Maßnahmen den Vertretern der Stadtverwaltung und des Gemeinderates mit auf den Weg zu geben. Es bleibt zu wünschen, dass erste Schritte zeitnah umgesetzt und nicht auf die lange Bank geschoben werden.


Download
ADFC-Radwegekonzept Markgröningen
Konzeption für eine durchgehende Radstrecke vom Wasserturm an der Unterriexinger Straße bis zum Bildungszentraum an der Schwieberdinger Straße.
ADFC_Radwegekonzept_191025.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.7 MB

Radweg in der Bahnhofstraße in Markgröninen. Ein Anfang ist gemacht. Wie geht es weiter?

Vorbildliche Radwegegestaltung am Bahnhof in Bietigheim-Bissingen.


Wie fährt es sich Rad in der kleinen Stadt

Wie sich die Städtle doch gleichen. Ein lesenswerter Artikel auf Zeit online beschreibt die Radwegesituation in der Kleinstadt Buchholz für deren Verbesserung sich der dortige Fahrradverein stark macht und trifft am Schluss auf eine wenig überraschende Parallele zu Markgröningen. "In der Stadt (Buchholz) wird zudem an der Umsetzung eines geradezu fossilen Plans gearbeitet: endlich die Umgehungsstraße zu bauen, die seit den Siebzigerjahren in Planung ist. Weniger Autos in der Stadt durch mehr Straße? Daran glaubt im Fahrradverein niemand. "Das ist wie Übergewicht mit einer größeren Hose zu bekämpfen", frotzelt Eckhoff (Fahrradaktivist). Mehr Radverkehr durch ein besseres Wegenetz und Lastenräder, darauf setzen die Aktivisten." (Zeit online).

Hier der Link zum Artikel bei dem auch die zahlreichen Kommentare interessant sind.